Seit Beginn des Schuljahrs 1984/85 wird an den weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg das „Programm zur Förderung besonders befähigter Schülerinnen und Schüler“ durchgeführt. Im Rahmen dieses Programms hat die Abteilung „Schule und Bildung“ des Regierungspräsidiums Freiburg zum Schuljahr 1997/98 für die Gymnasien des Landkreises Waldshut das „Hochrhein-Seminar für Mathematik und Naturwissenschaften“ eingerichtet.
Aufgabe des Seminars ist die Förderung besonders befähigter Schülerinnen und Schüler in Mathematik und Naturwissenschaften. Jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin entscheidet sich für eine der angebotenen Arbeitsgemeinschaften mit besonderem Anspruchsniveau aus den Bereichen Mathematik, Physik, Technik, Chemie, Biologie oder Informatik. Gemeinsames Band für alle Seminarteilnehmer*innen ist eine Veranstaltungsreihe mit Vorträgen. Dieses Angebot wird durch Exkursionen, Workshops und Wettbewerbsteilnahmen ergänzt und abgerundet.
Die Teilnehmer*innen des Seminars kommen in der Oberstufe von allen allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien, in der Unter- und Mittelstufe auch von den Realschulen des Landkreises Waldshut.
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Träger des Hochrhein-Seminars sind das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, die Stadt Waldshut-Tiengen und der Landkreis Waldshut. Unterstützt wird das Seminar von der Sparkasse Hochrhein, weiteren Institutionen aus Industrie, Handel und Wirtschaft der Hochrhein-Region und von der Universität Konstanz.
Ein Kuratorium begleitet die Arbeit des Seminars beratend. Dort sind vertreten: das Kultusministerium, das Regierungspräsidium Freiburg, die Stadt Waldshut-Tiengen, der Landkreis Waldshut, die Universität Konstanz, das Staatliche Schulamt Lörrach sowie die beteiligten Gymnasien.
